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Funktionsweise der BAROSTIM THERAPY™

Der Wirkungsmechanismus

Der menschliche Körper hat eigene physiologische Mechanismen zur Erkennung von Veränderungen des Blutdrucks und anderen Blutflussänderungen. Dieses natürliche System befindet sich größtenteils im Gehirn sowie in den Wänden der Halsschlagadern, d. h. in den Gefäßen im Hals, die das Gehirn mit Blut versorgen. Drucksensoren, die sogenannten Barorezeptoren, befinden sich an der Halsschlagader und am Karotissinus. Diese Sensoren messen den Blutfluss und senden diese Information zurück an das Gehirn, wo der Blutfluss dann mit den Bedürfnissen des Körpers verglichen wird.  

BAROSTIM THERAPY™ ist eine Neuromodulations-Therapie, die diese Barorezeptoren aktiviert. Dadurch stimuliert BAROSTIM THERAPY™ den Hauptreflex des Herz-Kreislaufsystems, um damit die Ursachen einer fortschreitenden Herzinsuffizienz zu behandeln.1

Durch Aktivierung der Barorezeptoren in der Wand der Halsschlagader ist BAROSTIM NEO™ in der Lage, die afferenten und efferenten Bahnen des autonomen Nervensystems zu stimulieren. Das Gehirn reagiert auf BAROSTIM THERAPY™, indem es efferente Bahnen moduliert, was wiederum die Blutgefäße entspannt, die Herzfrequenz verlangsamt und die Flüssigkeit im Körper durch verbesserte Nierenfunktion reduziert. BAROSTIM THERAPY™ reduziert zudem die Belastung für das Herz, indem der arterielle Widerstand verringert wird, sodass sich die Fähigkeit des Herzens, Blut in das Gewebe zu pumpen, verbessert. Die Steigerung des parasympathischen Tonus und die Reduzierung des sympathischen Antriebs sorgen für die Wiederherstellung des autonomen Gleichgewichts, wodurch sich die Herzstruktur und -funktion verbessern.

BAROSTIM THERAPY™ ist die einzige Behandlung, die bewiesenermaßen die sympathische Aktivität reduziert und die parasympathische Aktivität wiederherstellt.2,3,4

Referenzen: 
1. Gronda E et al. Baroreflex Activation Therapy: A New Approach to the Management of Advanced Heart Failure with Reduced Ejection Fraction" 2016 (In submission). 2. Abraham WT et al. Baroreflex Activation Therapy for the Treatment of Heart Failure With a Reduced Ejection Fraction. JACC Heart Fail. 2015 Jun;3(6):487-96. 3. Zile MR et al. Baroreflex activation therapy for the treatment of heart failure with a reduced ejection fraction: safety and efficacy in patients with and without cardiacresynchronization therapy. Eur J Heart Fail. 2015 Oct;17(10):1066-74. 4. BAROSTIM NEO™ System Referenzhandbuch. Hier verfügbar – Letzter Zugriff März 2016

Belegter Wirkungsmechanismus

BAROSTIM THERAPY™ wirkt sich auf die Aktivität des sympathischen Nervensystems der Muskeln und auf die Herzfrequenz aus.2Die Aktivität des sympathischen Nervensystems der Muskeln (Muscle sympathetic nerve activity, MSNA) nimmt ab, wenn BAROSTIM THERAPY™ titriert wird.3

Demonstration der peripheren Verbesserung:

Demonstration der peripheren Verbesserung:

Der autonome Herztonus normalisiert sich, was zu verbesserter Herzfrequenzvariabilität führt, wie nach 3 Monaten BAROSTIM THERAPY™ ersichtlich wird:4

Sympathische Aktivität Parasympathische Aktivität
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